Elim Stiftung für Eltern und Kind
Jahresbericht 2025: Mehr Begegnung. Mehr Wirkung. Mehr Leben.
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Wie gelingt Veränderung? Was brauchen Kinder und Eltern, wenn das Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist? Und weshalb beginnt Entwicklung oft mit einer einzigen echten Begegnung?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich der neue Jahresbericht der Elim Stiftung für Eltern und Kind.
Das vergangene Jahr war für unsere Stiftung in vielerlei Hinsicht bedeutend. Die Nachfrage nach unseren Angeboten blieb hoch: Über 22’000 Betreuungstage wurden im stationären Bereich geleistet, gleichzeitig konnte der ambulante Bereich weiter ausgebaut werden. Mit der Einführung einer Co-Gesamtleitung und weiteren organisatorischen Entwicklungen wurden zudem wichtige Grundlagen für die Zukunft geschaffen.
Der Jahresbericht blickt jedoch bewusst über Zahlen hinaus. Er erzählt von Menschen, Beziehungen und kleinen Schritten, die im Alltag Grosses bewirken können.
Die Beiträge geben Einblick ins Elim, sie greifen aber auch Themen auf, die darüber hinaus von Bedeutung sind.
- Barbara Stotzer-Wyss macht den Anfang. Sie berichtet als Stiftungsratspräsidentin über das Jahr 2025 und steht in einem Interview Rede und Antwort.
- Michael Dornbierer beschreibt, weshalb Kontinuität und stabile Beziehungen zentrale Voraussetzungen für Entwicklung sind.
- Mirjam Steffen zeigt auf, welche Rolle Scham in der Begleitung von Familien spielt und weshalb professionelle Selbstreflexion für Fachpersonen unverzichtbar ist. Sie nimmt Bezug auf das Buch von Uri Weinblatt „Die Nähe ist ganz nah! Scham und Verletzungen in Beziehungen überwinden.“ (zum Buch)
- Beatrice Etter blickt auf fünf Jahre Eltern-Kind-Wohnen in Steffisburg zurück. Mit Engagement, Weitsicht und Beharrlichkeit wurde aus der Idee eines Elims in der Region Thun das, was das Elim Steffisburg heute ist: Ein lebendiger Ort, der Kinder, Eltern und Familien begleitet, entlastet und stärkt.
- Christof Wieland berichtet mit einem Augenzwinkern von Wellensittichen, Kartonkisten und wie Schulkinder den Alltag im Elim erleben und die Erwachsenen auf Trab halten.
- Andrea Vontobel gibt Einblick in die sozialpädagogische Familienbegleitung von Elim Ambulant und zeigt, weshalb Veränderungen dort besonders nachhaltig sind, wo sie direkt im Lebensalltag stattfinden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das ausführliche Interview mit Lea Stalder, Fachspezialistin Kindesschutz und Vorstandsmitglied der IGQK (Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz). Sie erläutert verständlich, weshalb Kindesschutz alle betrifft, welche Bedeutung Prävention hat und warum Eltern-Kind-Angebote einen wichtigen Beitrag für Kinder, Familien und die Gesellschaft leisten.
«Kindesschutz bewegt sich oft im Spannungsfeld zwischen «zu früh» und «zu spät» erfolgter Intervention. Sowohl das Übersehen einer akuten Kindeswohlgefährdung als auch unbegründete Verdächtigungen oder Falschanschuldigungen können schwerwiegende Folgen haben. Interdisziplinäre Zusammenarbeit reduziert das Risiko von Fehleinschätzungen.» (Lea Stalder)
Der Jahresbericht richtet sich bewusst nicht nur an Fachpersonen. Er möchte allen Interessierten zeigen, wie professionelle Unterstützung Familien stärkt, Kinder schützt und nachhaltige Veränderungen ermöglicht.
Wir laden Sie herzlich ein, den Jahresbericht herunterzuladen und darin zu stöbern.
Sie erfahren unter anderem:
- wie Familien im Elim neue Perspektiven entwickeln,
- weshalb Beziehung wichtiger ist als perfekte Konzepte,
- welche Bedeutung Scham, Vertrauen und Kontinuität in der Begleitung haben,
- warum Prävention und Kindesschutz eine Investition in die Zukunft sind,
- und was Kinder übers Elim und Eltern über die Kita Wasen sagen.
Vielleicht entdecken Sie dabei den einen oder anderen Gedanken, der Sie noch eine Weile begleitet.
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→ Das Interview mit Barbara Stotzer-Wyss im als Blogbeitrag lesen
→ Das Interview mit Lea Stalder in der ausführlichen Version hier im Blog lesen



